Werdegang

 

Markus Goecke studierte Orgel bei Clemens Ganz, Andreas Rothkopf, Marie-Claire Alain und Hans-Dieter Möller, in dessen Klasse er 1991 das Konzertexamen ablegte. Cembalostudien absolvierte er bei Huguette Dreyfus und Kenneth Gilbert.

 

Er fand weitere Anregungen durch die Teilnahme an internationalen Meisterkursen unter anderen bei Guy Bovet, Luigi-Ferdinando Tagliavini, Gaston Litaize, Michael Radulescu, Ton Koopman und Gerd Zacher.

 

Preise und Auszeichnungen erhielt er

•1987 am Conservatoire National de Région de Rueil-Malmaison in den Fächern Orgel und Cembalo

•1989 beim Concours Suisse de l'Orgue.

 

Im Bereich der Alten Musik hat Markus Goecke sich durch Quellenstudien und intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der praktischen Umsetzung einen Namen gemacht. Er wurde in den Jahren 1995-2003 eingeladen, an der König-Orgel in der Schlosskirche in Schleiden Interpretationskurse zu diesem Themenbereich zu leiten. Seine Fachkenntnis bedingte Aufträge für wissenschaftliche Veröffentlichungen (Lexikon der Orgel, Hrsg. Dr. H. J. Busch, Laaber Verlag).

 

Markus Goecke pflegt ein stilistisch vielfältiges Repertoire von frühester Orgelmusik bis zur Musik der Gegenwart. Sein mitreißendes Spiel und seine außergewöhnlichen Programme geben immer wieder Anlass zu Einladungen zu internationalen Festivals und Konzertreihen: 1988, 1989, 1994 und 1996 Festival Suisse de l'Orgue, 1989 Concerti d' ottobre Firenze, 1993 und 1995 Internationale Orgelkonzerte Bonn-Beuel, 1999 Aachener Dom, 2001 Orgelpunkt Memmingen, 2002 Schwarzrheindorfer Orgelherbst, 2003 Orgelfestival Limburg, 2005 5. Deutschen Minimal Music Festival Kassel, 2006 Orgelsommer Neuwied, 2008 und 2014 Dom zu Fulda, 2013 Berliner Dom, Musikfestival Abtei Brauweiler classic nights 2014, 11. Kölner Musiknacht 2015, Cathédrale de Luxembourg 2016.

 

Im Februar 2007 arbeitete er erstmals mit dem Lightpaintingkünstler Frank Olsowski zusammen. Die Performance mit Actionmalerei auf Overheadprojektoren zu Orgelmusik fand beim Publikum und in der Presse begeisterten Zuspruch.

 

Seine CD-Produktionen minimal music for organ mit Kompositionen von Jan Welmers und HYMNES DE L'ÉGLISE von Jean Titelouze erhielten in der nationalen und der internationalen Fachpresse hervorragende Kritiken.

 

Rundfunkaufnahmen entstanden für France musique und Radio Suisse Romande. Radio Bremen, Kulturradio rbb, concertzender.nl, Radio Klassik Stephansdom, WDR 3 und France musique sendeten Aufnahmen mit Musik von Welmers und Titelouze. Das Konzert im Rahmen der 11. Kölner Musiknacht 2015 wurde vom WDR 3 live übertragen.

 

Seit 1988 wirkt Markus Goecke als Kirchenmusiker an St. Martin in Euskirchen. Mit dem Kammerchor an St. Martin, den er seit dessen Gründung im Jahr 1997 leitet, profilierte er sich als Dirigent wichtiger Werke der Oratorienliteratur (u. a. Johannes-Passion, Weihnachts-Oratorium und H-moll-Messe von J. S. Bach, Davidde penitente und c-moll-Messe von W. A. Mozart, Ein Deutsches Requiem von J. Brahms, Missa Papae Marcelli von G. P. da Palestrina, Messiah von G. F. Händel, Petite Messe Solenelle von G. Rossini).

 

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